[TALK] Ausflugs-Impressionen

Rüdesheimer Kaffee schmeckt auch besser als so ein Holzkahn!

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Vom Bahnhof in Mainz-Bischofsheim kannst du mit dem Bus 56 nach Ginsheim fahren. Der braucht knapp 30 Minuten und dann kommt danach der 15minütige Fußmarsch. Gut, das sind halt nochmal 45 Minuten vom Bahnhof, zieht sich.

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“Der Bahnhofsname geht zurück auf die frühere politische Zugehörigkeit des Ortes zur Stadt Mainz.”

Interessant, anscheinend bleiben alte Bahnhofsnamen bestehen :thinking:. Das ist mir auch kürzlich aufgefallen: ein Bahnhof auf der Strecke Alzey - Mainz heißt Nieder-Saulheim, obwohl der Ort nur Saulheim heißt. Bzw. ich habe gerade mal geschaut: es gibt tatsächlich die Ortsteile Ober-Saulheim und Nieder-Saulheim, die 1969 zu Saulheim zusammengeschlossen wurden. Und wieder was gelernt :slightly_smiling_face:!

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Bin da bei Google Maps drüber gestolpert, da sind ja die Landesgrenzen mit drin und ich dachte mir “oh komisch, hat die Landeshauptstadt von RLP ne Exklave drüben in Hessen?” - hm, wenn Mainz und Wiesbaden endlich fusionieren, dann hätte man gleich noch ne Megaländerhauptstadt.

Google Maps ist aber schön in der Gegend, um Mainz sieht der Rhein noch normal aus in der Luftaufnahme, in Budenheim wird der Rhein fleckig und kabbelig und ab Eltville sieht man dann das Hochwasser bis Rüdesheim am Deiche stehen. Anschließend wird der Strom wieder steingrau.

Morgen 30°C in der Ecke, das ist mir zuviel, Sonntag angenehme 19°C, aber da tauchen Regentropfen in der Wetterauskunft auf. Ich muss mir noch überlegen, ob ich morgen das Haus per Zug verlasse und wohin der klimatisierte Zug fahren würde :slight_smile:

Bis 1945 waren Amöneburg, Kastel, Kostheim und Bischofsheim Stadtteile von Mainz. Nach dem Krieg wurde der Rhein als Landesgrenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz festgelegt, und so wurden die vier Stadtteile hessisch, AKK kam zu Wiesbaden und B zum Kreis Groß-Gerau.

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Vergiss‘ es! Mainzer und Wiesbadener mögen sich mindestens so gern wie Kölner und Düsseldorfer!

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Das kann ich nur unterschreiben! :smiley: Alles was überm Rhein ist, geht gar nicht :grin:

Liebe @colchique und lieber @Schwarzwaldalex - ich finde eure Unterhaltung zwar nicht uninteressant - aber hier im Topic jetzt nicht mehr so ganz passend… Es sollen ja hauptsächlich Ausflüge vorgestellt werden. Die dürfen zwar kommentiert werden, aber es sollen dann keine längeren Unterhaltungen hier entstehen. Ich hoffe, ihr habt Verständnis.

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Also, ich kann hier etwas beitragen… ich war auf der Außenanlage von Schloss Pfaffendorf (NRW bei Bedburg) unterwegs… so viele schöne Plätzchen um einen sonnigen Tag zu genießen




Laut Google gibt es dort auch eine Ausstellung zum Tagebau, die konnte ich nicht finden…

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Herrlich! Das würde mir heute auch gefallen!! :grinning::+1:

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Heute haben wir einen Ausflug nach Zülpich unternommen. Eine nette kleine Stadt zwischen Kölner Bucht und Nord-Eifel.
Hier waren vor einigen Jahrhunderten :wink: die Römer und haben einige archäologische Sehenswürdigkeiten hinterlassen.
Wir waren im Museum, wirklich sehenswert, haben den Burgturm erklommen, den Blick über Köln und die Eifel genossen. Danach sind wir noch durch den Ort gebummmelt.
Ein paar Impressionen…


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Das mit den Collagen ist mit Wegfall der schönen Galerie eine tolle Idee, die ich gleich mal übernehmen werde.

Ich war gestern auf einem kleinen Tagesausflug im Spreewald und habe als erstes eine Kahnfahrt durch die Natur gemacht.

Ist ist wirklich schön dort auch wenn wir nur Hauptarme der Spree abgefahren sind und nicht durch das typische Spreewaldidyll in engen Fließen und mit den typischen Wohnhäusern der Bewohner dort gekommen sind.

Die Stadt Lübben ist auch recht hübsch, wir haben erst das Labyrinth erkundet, haben Klangspiele ausprobiert, waren als Erwachsene auf dem Wasserspielplatz und haben dann vor Ort im alten Gärtnerhäuschen gut gegessen und sind noch eine schöne Runde durch die dann schon wirklich ruhige Innenstadt gelaufen.


Die Paul-Gerhardt-Kirche aus dem frühen 17. Jahrhundert ist von außen wunderschön. Paul Gerhardt (ein Dichter) war hier auch Diakon und liegt hier wohl begraben, ohne dass es eine entsprechende Grabstelle gibt. Ein Denkmal steht vor der Kirche, der Kopf war aber komplett im Schatten, sodass meine Fotos alle doof geworden sind. Der Paul Gerhardt-Wanderweg führt durch Lübben und nach dem Fontane-Wanderweg werde ich den wohl angehen (wobei ich meine, dass die sich in Teilen überschneiden…)

Am Ende von unserem Parkplatz ist einer der 4 Häfen in Lübben und wir haben hier in abendlicher Stille noch einmal den Spreewald auf uns wirken lassen, wobei ich versucht habe, den Hafen auszublenden :slight_smile:

Wiederholung ist aber für mich notwendig. Das nächste Mal von Lübbenau aus, denke ich :wink:

PS: Mücken gab es keine so wirklich… Es gibt ja keine stehenden Gewässer. Es gab dort aber auch schon Mückenplagen, wenn es nämlich viel regnet und Wasser auf Felder und Wiesen über einige Zeit stehen bleibt. Ansonsten hat man die gleiche Mückendichte wie in trockenen Gebieten. Das waren für Herrn Schwager und mich gute Nachrichten… :wink:

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Also deine Beschreibungen der Wanderungen machen mich total neugierig. Irgendwann muss ich mal Richtung Berlin und die Gegend abseits der Touristenhighlights erkunden. Vielen Dank für diese tollen Eindrücke :smiling_face_with_three_hearts:

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Der Spreewald ist rund 80 km südlich von Berlin entfernt. An sich schon eine eigene Reise wert, da die Landschaft so schön ist und das Biosphärenreservat riesig ist :slight_smile:

Aber es stimmt schon, Berlin & Umland haben in der Tat so viel mehr zu bieten als das, was man so Allgemeinhin kennt. Für jeden Geschmack fände sich das Richtige (behaupte ich…). Und wenn man sich an die Wanderrouten hält, kann man echt viel entdecken. Auf der Fahrt nach Bernau habe ich eine neue Wanderrouten-Idee für Fahrradwanderung entlang industrieller Sehenswürdigkeiten in Berlin entdeckt, das werde ich mir auch mal genauer anschauen :wink:

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Aaah, Lübben! Da ist es wirklich schön!
Ich kann aus meiner AK-Sammlung eine Ansicht der Kirche mit Paul-Gerhardt-Denkmal beisteuern, auf der der gute Mann auch ohne Schatten im Gesicht zu sehen ist:

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ich war gerade ganz verwirrt… der Gute steht ja direkt vor dem Kirchenportal - wird also auf dem Foto vom Baum verdeckt und wurde dann groß nochmal in den Vordergrund gesetzt :wink: Schöne Karte. Ist mir gestern nicht über den Weg gelaufen…

Mir geht es wie @bi14 - dein Bericht hat bestätigt, dass der Spreewald auf die Bucket-List gehört… leider ist dieser Eimer schon so voll, dass er eigentlich überlaufen müsste :wink: - vielleicht ist die richtige Strategie, die obersten Ziele zuerst herauszunehmen. Und da die Liste nicht in echt, sondern nur gedanklich geführt wird, weiß ich auch gar nicht mehr, was mal alles zuunterst da hineingekommen ist :sweat_smile:

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Gestern Abend ging es mit dem Regionalexpress RE 3 von Mainz nach Saarbrücken. Die Fahrt dauert etwas mehr als zwei Stunden, eine schöne Strecke, die einen großen Teil mal links und mal rechts an der Nahe entlangführt. Da ich diesmal keine Fotos gemacht habe, behelfe ich mich mit Bildern aus dem Netz mit entsprechender Quellenangabe.


Deutschland – Bahnhöfe - Saarbrücken Hauptbahnhof (bkcw-bahnbilder.de)

Vom Europabahnhof aus (ja, nächste Station Frankreich!) zieht sich eine lange, unspektakuläre Fußgängerzone, die auch überall sonst sein könnte, bis zum Sankt Johanner Markt.
Sankt Johann ist ein älterer, noch erhaltene Teil von Saarbrücken - der Rest wurde im Krieg stark zerstört, deshalb findet man in Saarbrücken sehr viel 60er-Jahre “Betoncharme”- und dort ist es sehr schön.
Hier im Rathaus befindet sich auch die Touristinformation, leider nur zu den Öffnungszeiten des Rathauses geöffnet.


Rathaus St. Johann, Saarbrücken - Bildtankstelle.de

Diese schöne Karte zeigt den Sankt Johanner Markt (leider habe ich die Karte in keinem Geschäft gefunden :frowning: - also, falls sie jemand haben sollte, wäre ich sehr interessiert daran…)


WORLD, COME TO MY HOME!: 3247 GERMANY (Saarland) - St. Johanner Market Square in Saarbrücken (worldcometomyhome.blogspot.com)

Um den Markt herum gibt es viele Gässchen, kleine Läden, Kneipen und Restaurants. Gestern Abend war bei dem tollen Wetter viel los, alle saßen draußen und haben etwas gegessen oder getrunken.
Am Rand des Marktplatzes steht die Basilika Sankt Johann. Ich wäre gerne reingegangen, aber leider war sie schon zu.


Anfahrt zur Basilika St. Johann - Pfarrei St. Johann Saarbrücken (pfarrei-st-johann.de)

Fazit: wer das schöne Saarbrücken sehen möchte, der begibt sich am besten zum Sankt Johanner Markt.!

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Heute ging es zum Drachenfels in Königswinter bei Bonn




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Gestern habe ich einen Tagesausflug nach Sachsen gemacht. Ich war in der Landesgartenschau in Bad Dürrenberg, die mir sehr gut gefallen hat, da nicht nur Blumen im Mittelpunkt standen, sondern auch ganz viel Geschichte des Ortes

Am Eingang war ein Bücherflohmarkt und Informationen über den Romantiker Novalis (1772-1801), der in seinem bürgerlichen Leben als Salineninspektor in Bad Dürrenberg gearbeitet hat. über die ganze Anlage verteilt waren Liegestühle mit Zitaten aus seinen Werken


Dominiert wird das Gelände vom längsten funktionierenden Gradierwerk Europas (12m hoch und 636m lang). Stellenweise hat die Luft deutlich nach Meer gerochen. Und das, was für mich wie Reste Römischer Besiedlung ausgesehen hat, waren weitere Fundamente für das Gradierwerk. Der entstehende “Dornstein” wurde in der Anlage auch mehrfach verbaut

Der Turm ist das Wahrzeichen der Stadt, ist neben dem Gelände. Das Museum darin habe ich nicht besucht.
Es ist ein kleines Heimatmuseum auf dem Gelände, auch ein Teil des alten Grubenbahntunnels auf dem Gelände ist als Museum ausgebaut. Und dann war da noch das Zelt der Schamanin, deren Grab vor 100 Jahren auf dem Gelände an der Saale gefunden wurde Ein Erlebnis mit der 3-D-Brille, das konnte ich nicht leider nicht fotografieren, daher der Link zum Museum in Halle
Landesmuseum für Vorgeschichte - Dauerausstellung - Menschenwechsel - Die ›Schamanin‹ von Bad Dürrenberg (landesmuseum-vorgeschichte.de)

Blumen in Hülle und Fülle auf dem Spaziergang über das Gelände, man konnte auch ein Gläschen Wein des lokalen Anbaugebietes dabei genießen. Ich habe mir als Erinnerung ein paar dauerhafte Blüten für meinen Rosmarin daheim gekauft …


… und natürlich Postkarten, da waren doch am Ausgang 2 Ständer voll mit Motiven von der Gartenschau.

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