[LOTTERIE] Glück im Unglück

Wie einige ja bereits mitbekommen haben, hatte ich am Montag einen kleinen Unfall und bin nun krank geschrieben.

Das heisst also, ich habe Zeit und sitze zu Hause und werde mal wieder meine unzähligen Postkarten sortieren und ausmisten…

Beste Gelegenheit davon einige an euch abzudrücken :stuck_out_tongue:

Was ihr tun müsst?

Erzählt mir euer schlimmstes, dümmstes oder peinlichstes Missgeschick :smiley:

Nummerierung wäre nicht schlecht, Name steht ja schon da wenn ihr antwortet!

Damit das einen Anreiz hat: Es gibt einen ganzen Umschlag voller unbeschriebener Karten zu gewinnen! Das sind dann aber nicht nur tolle, schöne Karten, da könnten auch ein paar weniger schöne dabei sein :wink: (Vielleicht werdens auch 2 oder 3 Umschläge,kommt drauf an wieviel ich hier ausmiste und natürlich auf eure Geschichten!)

Alternativ verschicke ich aber auch gerne eine Karte nach Profil an euch, beschrieben natürlich!
Einfach sagen was ihr wollt :slight_smile:
Wenn ihr euch für nen Umschlag entscheidet, wäre es schön, wenn ihr ne Adresse in Deutschland habt :slight_smile:

Ohne Geschichte gibbet nix!

Und nun ran an die Tasten!

5 Likes

#1
Da mach ich mal den Anfang.
Da ich ein richtiger Tollpatsch bin, und regelmäßig sehr verpeilt, könnte ich da eigentlich ein Buch drüber schreiben.
Mein letztes, wirklich peinliches Missgeschick, passiert vor ein paar Wochen.

Ich fahre eine Tankstelle an, um mir einen Coffee too go zu holen. Denke brav an meinen eigenen Thermobecher. Komme in den Laden und die Frau ruft: Ihr Auto rollt weg!
Ich bin vielleicht gerannt. Gott sei Dank war es sehr langsam und war nix und niemand weit und breit im Weg. Ich hatte weder den Gang eingelegt, noch die Bremse gezogen. Meistens mach ich beides, weil doppelt gemoppelt… :see_no_evil:

Mit hochroten Kopf hab ich mir dann trotzdem den Kaffee geholt, mit dem Kommentar: damit ich bloß schnell richtig wach werde!!!

Vielen lieben Dank für deine tolle Lotterie, ich bin gespannt, was die Anderen so erzählen :four_leaf_clover::bouquet:

Edit: ich hätte gerne den Umschlag im Falle eines Gewinns

9 Likes

#2

Ohh, so eine Auto-Wegroll-Geschichte ist mir auch mal passiert - in einer meiner ersten Fahrstunden. Der Fahrlehrer hatte offensichtlich zu viel Vertrauen in meine noch nicht vorhandenen Fähigkeiten und nicht kontrolliert, ob die Handbremse angezogen/der Gang drin war. Wir gingen noch für Papierkram in die Fahrschule rein und nach kurzer Zeit kam ein Nachbar und machte uns darauf aufmerksam, dass das Auto ca. 100m bergab in ein paar Mülltonnen gerollt war. Passiert ist nichts weiter, mein Fahrlehrer und ich wurden allerdings keine besten Freunde mehr…

Aber was ich eigentlich Peinliches erzählen wollte: vor vielen Jahren fuhren mein Mann und ich gemeinsam zur Arbeit. Stiegen plaudernd in die U-Bahn ein, suchten uns einen freien Platz und setzten uns. Die Plätze gegenüber waren belegt, so viel habe ich bemerkt. Erst nach mehreren Stationen fiel mir auf, dass mir direkt gegenüber meine damalige Vorgesetzte saß. Unsere Blicke trafen sich. Keiner sagte etwas. Es war so unangenehm! Und ich bin mir bis heute nicht sicher, ob ich nicht sogar über sie geredet habe :see_no_evil:

Vielen Dank für die Lotterie und weiterhin gute Besserung :bouquet:!

5 Likes

#3 also mein wirklich schlimmstes, peinlichstes und noch so viele andere dinge mehr Ereignis, hat sich bei mir sowas von eingebrannt. Ich war ca 4/5 Jahre alt, ich war mit meiner Mutti beim Friseur und auf dem Rückweg wollte ich auf einer Steinkante balancieren, ich bin aber abgerutscht und gestürzt… was macht man? Klar man fängt sich mit den Händen ab… und was lag genau da, wo ich mit einer meiner Hände den sturz abfangen wollte? Ein schöner großer Hunde :poop: und ich voll rein… :face_vomiting: wir waren noch nicht weit weg von dem Friseur, sind also zurück und haben gefragt ob ich mir die hände waschen darf… durfte ich glücklicher weise :rofl:lch wollte den :poop: aber nicht mit der anderen Hand auch noch anfassen, weshalb meine Mutti dann ran musste… die hat sich vll gefreut muss ich euch sagen :face_with_peeking_eye::rofl: ich weiß nicht, wie oft ich mir danach an dem Tag noch die hände gewaschen habe… danach bin ich da nie wieder balanciert :rofl::rofl::rofl:

ich würde mich auch sehr über einen bunten Umschlag freuen :slight_smile:

5 Likes

#4 @Schohema

Als ich noch zur Schule ging (Oberstufe), musste ich mit dem Zug zur Schule fahren. Auf dem Heimweg musste ich an immer der gleichen Stelle auf immer dem gleichen Gleis in immer den gleichen Zug umsteigen.
Zwei Jahre lang.
Und dann … bin ich aus völlig unerfindlichen Gründen auf den gegenüberliegenden Bahnsteig gegangen und in den falschen Zug eingestiegen. Und hab es erst gemerkt, als der in die falsche Richtung schon losgefahren war. Es war eine richtige Odyssee, bis ich an dem Tag endlich zu Hause war!

Und da fällt mir noch was ein.
Während des Studiums war ich mit einer Freundin in Urlaub. Wir haben in einer kleinen Jugendherberge gewohnt, mit internationalem Publikum. Ganz klein, nett, wir haben öfter zusammen international gekocht (alle die zu der Zeit dort waren und Lust hatten).
Da waren auch zwei junge Männer aus Belgien. Die konnten kein Deutsch. Ich kann ein bisschen Französisch, aber nur ganz wenig und es war auch eingerostet. Die beiden haben IMMER freiwillig den Tisch abgeräumt für alle, egal ob sie “dran” waren oder nicht.
Ich wollte dem einen der beiden sagen, dass ich das total nett (gentil) fand. Stattdessen sagte ich: "vous etes tres joli (hübsch). Der junge Mann dachte wohl ich wollte ihn anbaggern und sah mich völlig konsterniert und verunsichert an… ich merkte wohl, dass irgendwas schief lief, wusste aber nicht was. Bisschen später sah ich im Wörterbuch nach … o je! Ich traute mich den jungen Mann bei der nächsten Begegnung gar nicht angucken…

Danke für die Lotterie!
Ach ja, fast vergessen:
Falls ich gewinne, hätte ich gerne den Umschlag.

5 Likes

#5

Mein schlimmstes Missgeschick war eigentlich vollkommen unnötig - aber sind sie das nicht immer…
Es war eines späten Samstagabends, ich war mit dem Fahrrad auf dem Heimweg und wollte, obwohl weit und breit kein Auto zu sehen war, brav von der Fahrbahn auf den Fahrradweg wechseln. Mangels räumlichen Sehens konnte ich im Straßenlaternenlicht aber nicht erkennen, dass der Bordstein an dieser Stelle nicht flach war (wie ich glaubte), sondern einige Zentimeter hoch. Prompt rutschte ich mit dem Hinterrad über den Bordstein wieder runter und stürzte so unglücklich, dass ich mit den rechten Unterschenkel zwischen Fahrrad und Bordsteinkante geriet. Es knackte, es knirschte - und Frau W. hatte ihre erste Fahrt im Krankenwagen mit umgehender Not-OP gewonnen! Schien- und Wadenbein waren durch, dazu eine Abrissfraktur des Volkmannschen Dreiecks (Sprunggelenk), was mir eine Menge Metall im Bein beschert hat und Spätfolgen, an denen ich heute noch leide.

Dagegen war mein Missgeschick im Alter von vier Jahren eigentlich noch richtig harmlos: Es war Sommer und meine Eltern wollten mit mir zum Altstadtfest. Leider wurden sie ewig nicht fertig und ich, aufgeregt wie ich war, rannte ständig im Wohnungsflur hin und her - solange, bis ich die Kurve nicht mehr bekam und mit Vollkaracho in die Kante vom Türrahmen knallte! Statt Altstadtfest gab’s dann erstmal Kinderklinik und ne Naht auf der Stirn plus Tetanus-Spritze - meine Mutter hat noch Jahre später erzählt, dass ich gefragt hätte, warum eine Spritze in den Po bekäme, wo mir doch der Kopf weh täte! :face_with_peeking_eye:

Ach ja, und so ein Zug-Missgeschick kann ich auch noch bieten: Ich war auf dem Rückweg von Ffm nach Regensburg und sollte nach einem anstrengenden Bewerbungstag (ich war gerade mit dem Studium fertig) den letzten Zug nehmen, der noch einen Anschluss nach Regensburg hatte. Leider war in Ffm mal wieder großes Bahnchaos und damals war ich leider noch nicht ganz so erfahren wie heute, was das Zugfahren anging, sodass ich prompt den alten Anfängerfehler machte und in den Zug stieg, der an dem Gleis stand, wo mein Zug fahren sollte - ohne nochmal auf die Zugnummer zu schauen! Natürlich war es der verspätete vorherige Zug, der nicht Richtung Nürnberg, sondern Richtung Köln fuhr, was ich leider erst merkte, als wir schon kurz vorm Flughafen waren. Ich bin dann zwar gleich ausgestiegen, aber bis dann ich dann endlich in Nürnberg ankam ,war natürlich der letzte Zug Richtung Regensburg weg. Was dazu führte, dass ein Taxifahrer das Geschäft des Monats mit mir machte, weil ich die letzten 120km mit dem Taxi nach Hause fuhr - das war meinem Vater die Sicherheit seiner Tochter wert, denn er wollte dann doch nicht, dass ich in irgendeinem Hotel am Bahnhof übernachtete, zumal das im Zweifel genauso teuer geworden wäre.

Und jetzt möchte ich bitte nicht mehr weiter über Missgeschicke nachdenken, sonst fällt mir noch viel mehr ein… :see_no_evil:

:green_heart: :fox_face:

Edit: Ich würde mich über einen Umschlag freuen!

6 Likes

Raus damit, das hilft! (Also mir zumindest :smiley: )

Mir leider nicht, wenn ich die Monster meiner Vergangenheit raus lasse, werden sie riesengroß, bringen alle ihre Kumpels mit und feiern ne große Fete in meinem Kopf, was mir nur schwarze Gedanken und miese Träume beschert. Darum mache ich den Deckel jetzt wieder ganz schnell und ganz fest zu.

lalalala

Liedchen träller

Und weg.

:green_heart::fox_face:

3 Likes

#6

Tolle Idee für eine Lotterie :four_leaf_clover:

Mein Mann züchtet kleine tropische Vögel und nach einem Verkauf musste ein ausgeliehener Transportkäfig wieder zurück gebracht werden. Ich fuhr da doch vorbei nach der Gitarrenstunde meines Sohnes und sollte den Käfig also abgeben. Ich war mir auch echt sicher, welches Haus es war. So abgesprochen, so geregelt. Ich habe mich beim in den Garten stellen zwar gewundert, dass dort Gänse waren, aber war mir echt 100% sicher bei der richtigen Adresse zu sein. Das mein Sohn im Auto betonte, dass die Haustür lila gestrichen sein muss, habe ich echt “überhört”. Beim Abendessen wurde dann schnell deutlich, dass ich jemanden mit einem Transportkäfig im Garten beglückt hatte, der diesen für seine Vögel - die Gänse echt nicht gebrauchen kann. Musste mein Mann dort hin und sich für alle Unannehmlichkeiten entschuldigen und den Käfig vier Häuser weiter - ihr ratet es schon bei der lila Haustür abgeben.
Und wenn wir dort vorbei fahren, muss ich jedes Mal mir diese Story wieder anhören.
Du bist ein Dickschädel, Mama :fox_face:

Während des Studiums in den Niederlanden habe ich auch Spanisch gelernt an der Hochschule. Wir mussten erst ein Stück vorlesen in Spanisch und dieses dann übersetzen. Ich war voll bei der Sache, wunderte mich aber über die Stille meiner Kommilitonen um mich herum. Habe noch laut gefragt: habe ich was falsch gemacht?
Die kleine spanische Dozentin guckte mich auch ganz blöde an. Es dauerte ziemlich lange bis ich begriffen habe, dass ich alles in Deutsche übersetzt hatte. Konnten wir drum lachen, aber die nächsten Male habe ich echt viermal nachgedacht bevor ich anfing zu sprechen…

Würde mich tierisch über den Briefumschlag mit tollen Überraschungskarten freuen :love_letter:Danke für die Chance :four_leaf_clover:

6 Likes

#7
Mir fällt ein dummes Missgeschick ein:
Ich wollte im Parkhaus ausparken und denk noch beim Einlegen des Rückwärtsgangs “Achtung Pfeiler! Pass auf deinen Seitenspiegel” auf. Kaum war der Gedanke zu Ende gedacht, schepperte es auch schon und der Spiegel baumelte nur noch an der Beifahrertür.

Ich würde mich über einen Überraschungs-Umschlag freuen.
Vielen Dank für die Lotterie!

5 Likes

#8
Ich würde mich über einen Umschlag freuen.

ich hab ja das Chaos gepachtet und mir passieren oft komische Dinge…

Als ich gerade 8 war, mein Bruder war noch Säugling, ist mir kurz vor Weihnachten 1986 mein Schwamm aus der Badewanne gefallen. Meine Mama kam ins Bad und hat gesagt, dass ich den jetzt nicht wiederhaben könnte, weil der hinter den (kohlebetriebenen) Badeofen gefallen war. Dann war sie wieder weg und ich habe es doch versucht. War heiß, bin zurückgezuckt, habe den Schwamm liegen lassen und als ich mich abduschen wollte, war mein kompletter linker Arm verbrannt und rot und offen… Da habe ich angefangen zu schreien. Mama und Papa kamen angerannt. Fragten, ob ich an den Ofen gekommen bin oder ob das Wasser zu heiß war oder oder oder… Ich hab immer gesagt, dass ich das nicht weiß. Wir zum Arzt. Keiner konnte genau sagen, was mein Arm hat. Verbrennung, Verbrühung, Pilz, Allergie, … und ich habe NICHTS gesagt… Ich habe heute noch eine Narbe davon. Am 40. Geburtstag meiner Tante 1999 haben wir über Unfälle gesprochen und ich habe meiner Mama gebeichtet, was wirklich passiert ist… Die ist fast vom Glauben abgefallen. Und mir wurde erst dann bewusst, was das alles mit sich gezogen hat:

  • die Ärzte haben das Jugendamt informiert und meine Eltern mussten lange Befragungen aushalten
  • Auf dem Weg zum Arztbesuch am 23.12. zur Kontrolle des Verbandes und der Wunde ist meine Mama sehr unglücklich auf Glatteis ausgerutscht und auf eine Stufe gefallen. Elle und Speiche gebrochen.
  • Unser geplanter Weihnachtsbesuch bei meiner Uroma musste ausfallen, der letzte in ihrem Haus
  • Unser geplanter Winterurlaub musste ausfallen
  • und immer wieder das Jugendamt…

auweia.
Aber nun was Witziges:

Ich war mit einer Freundin in der Stadt unterwegs. Wir laufen und laufen und laufen und ich laufe gegen wen, drehe mich leicht um und entschuldige mich. Drehe mich wieder in Laufrichtung und gehe weiter. Meine Freundin lag da schon fast lachend auf dem Boden. Ich war nämlich gegen einen riesigen Betonpfeiler gelaufen und hab mich auch bei dem entschuldigt - und das nicht gemerkt :wink:

Beim Bahnfahren sind mir schon etliche Dinge passiert. Manche aufgrund Unachtsamkeit, manche aufgrund meiner Menschenblindheit - aber mit mir kann man immer Dinge erleben :wink: Vermutlich könnte ich darüber schon ein ganzes Buch schreiben :wink: Nur ist Situationskomik aufgeschrieben eben nicht mehr so witzig wie live erlebt…

7 Likes

#9

Danke für die Lotterie, liebe @Toggi, und weiterhin gute Besserung!
Meine Neugier hätte ja gerne einen Umschlag… :joy:

Mir ist mal ein teures Missgeschick passiert. Ich war auf einem Musical in Füssen, allein und mit dem Auto. Nach Ende der Veranstaltung bin ich zügig zum Auto gelaufen und wollte schnell vor der Masse vom Parkplatz kommen. Also flott auf dem unbeleuchteten Parkplatz ausgeparkt und plötzlich macht es rumms… :face_with_peeking_eye: Tja, vor lauter Hektik hatte ich den Audi in der Reihe hinter mir getroffen, der Parkpiepser an meinem damaligen Auto hatte nämlich einen toten Winkel, der mir bis dahin nicht bewusst war und im Dunkeln war das knapper als ich dachte. :see_no_evil: :crazy_face:
Das Ende vom Lied war, dass ich dann “ganz entspannt” von dem fast leeren Parkplatz fahren konnte und im Nachhinein ordentlich Geld für die Audi-Stoßstange los war. An meinem Auto war übrigens nur mit gutem Willen überhaupt ein Kratzer erkennbar… :confounded:

Joa… oh, und neulich bin ich auf einem Supermarktparkplatz dem Einkaufswagen hinterhergesprintet. Der hatte sich nämlich in Bewegung gesetzt, während ich was in den Kofferraum gelegt hatte. Blöderweise saß auch noch das Kind im Einkaufswagen… :scream: Ging zum Glück alles gut aus. :sweat_smile:

@AnKaBeGu Der Betonpfeiler ist klasse. :rofl:

6 Likes

#10
Danke für die tolle Lotterie! Auch von mir gute Besserung.
Über einen Umschlag würde ich mich sehr freuen!

Im November 1999 konnte ich mit meinen beiden Söhnen (5 und 2 Jahre), zur Mutter-Kind-Kur in der Ostseeklinik Grömitz reisen. Die Anreise trat ich mit den Jungs in meinem Corsa an. Die Jungs in ihren Sitzen auf der Rückbank, 2 Koffer im Kofferraum und einen auf dem Vordersitz. Ein Navi hatte ich nicht, mein Navi waren Ausdrucke der Route …! Ich war gerade auf der Autobahn, da kam das erste Autobahnkreuz, ich war aber bereits auf der richtigen Bahn. Es staute sich, dann Stillstand – mein Vordermann rollte zurück – ich auf die Hupe, er bremste – es ging wieder etwas voran – wieder Stillstand und WIEDER rollte dieses Auto vor mir zurück – ich wußte ja, wo meine Hupe ist! Es ging wieder etwas voran, dann wieder Stillstand, und dieser TROTTEL vor mir rollte schon wieder zurück.
Dann hatte ich sooooo eine Wut im Bauch … und bin tatsächlich ausgestiegen, hab ihm gehörig die Meinung gesagt und er solle seinen verdammten Fuß auf der Bremse lassen bei Stillstand.
Im Auto … meine Jungs haben mich nur mit großen Augen angesehen, aber es ging nicht anders, ich war total sauer!!
Wir hatten dann eine angenehme Weiterfahrt ohne Stau und eine super schöne Mutter-Kind-Kur!

7 Likes

#11

Ich würde mich über einen Umschlag mit unbeschriebenen Überraschungskarten freuen :blush:

Das sind doch mal interessante Geschichten zum Lesen :grin:

Dazu fällt mir etwas aus meiner Studentenzeit ein:
Einer meiner Mitbewohner feierte seinen Geburtstag und unter den Gästen war auch ein sehr hübscher junger Australier mit fast akzentfreiem Deutsch, um den wir Mädels uns natürlich scharrten. Auf meine Frage, was er denn in Deutschland mache, verstand ich “Geldgier” und war total verwundert. Auf Nachfrage stellte sich dann heraus, dass er “Gap year” gesagt hatte und ich ihn bei dem Lärm einfach nicht richtig gehört hatte…
Als schüchterner und introvertierter Mensch war mir das natürlich sehr unangenehm, auch wenn es ansonsten niemanden gestört hat. Da traut man sich einmal was und dann sowas :sweat_smile:

3 Likes

Mir fällt da noch einiges zu Missverständnissen in anderen Sprachen ein. Während meines Aufenthaltes bei Familie Goodship in Margate gab es leckere Bohnen zu essen HOW NICE BONES (Knochen) und gesteigert habe ich das Ganze, indem ich den Nachtisch zur Wüste (desert) gemacht habe. Wir haben alle köstlich gelacht.

Danke für die Lotte, gute Besserung und genieße jede freie Minute

4 Likes

Du bist dann die #12

Weiter gehts mit der 13!

#13

Es ist schon ein paar Jahrzehnte her, aber ich schäme mich immer noch, dass ich im Supermarkt nach Negerküssen fragte - eine schwarze Verkäuferin. Ich habe es zwar sofort gemerkt, aber da war es schon raus. Zum Glück war sie sehr professionell und zeigt mit die gesuchte Ware. :flushed: :flushed: :flushed:

3 Likes

#14

Ich habe zwei Geschichten und bei beiden war ich mit dem Auto unterwegs.

Als Fahranfängerin fahre ich mit dem Auto meiner Schwester zur Tankstelle. Eine Freundin sitzt mit mir im Auto. An der Tanksäule stellen wir fest, dass der Tank auf der falschen Seite ist. Kein Problem, fahren wir einfach zur anderen Seite. Ich fahre (sehr kompliziert und mit hin und her rangieren) um die Tanksäule herum, um festzustellen, dass der Tank immer noch auf der falschen Seite ist. :see_no_evil:

Ein anderes Mal stehe ich mit meinem Auto an der Ausfahrts-Schranke im Parkhaus. Zuerst stehe ich mit dem Auto zu weit weg und kann den Parkschein nicht einstecken, ich fahre näher ran, dann fällt der Parkschein auf den Boden, ich steige aus, dabei rollt das Auto ein Stück zurück und steht auf den Parkschein. Wieder zurück ins Auto, bissl vorsetzen, aussteigen, Parkschein aufheben und endlich klappt es. Alles nicht schlimm, aber hinter mit standen inzwischen 4 Autos.

Ich würde mich über einen Umschlag freuen.

6 Likes

#15

Ich möchte gerne mitmachen, aber ich befürchte, bei mir gehören blöde Missgeschicke so sehr zum Alltag, dass sie nicht sofort präsent im Gedächtnis sind… ein peinliches Erlebnis habe ich aber sofort parat:
Ich lebe ja in demselben Dorf, in dem ich aufgewachsen bin. Eines Tages waren mein Mann und ich im Feld spazieren und schauten uns Rinder auf der Weide an, die kurz zuvor noch im Nachbarort auf der Weide standen. Plötzlich kam der Landwirt dazu und wir unterhielten uns sehr angeregt. Er bezog sich einmal auf meinen Bruder der auch Landwirt ist.
Als wir weiter gegangen waren, sagte ich zu meinem Mann : „Ich habe keine Ahnung, wer das wohl war“ und er sagte: „Aber das war doch der O.“ Da die Kühe ja vorher im Nachbarort waren, dachte ich, der Landwirt müsste auch von dort sein… Aber nein, O. ist aus meinem Dorf, ich kenne ihn also von Kindheit an, mein Mann als Zugezogener wusste, wer das war und ich habe ihn gesiezt!! :see_no_evil::see_no_evil::face_with_peeking_eye: Noch wenn ich jetzt daran denke, fühl ich wieder das „Boden zu dich auf- Gefühl“ Es war mir soooo peinlich!!

Nachdem ich hier im Topic gelesen habe, fiel mir doch noch etwas ein … ich vermute, es ist auch noch nicht vielen passiert sich zweimal an der eigenen Garage den Außenspiegel abzufahren - ich habe das geschafft :worried::face_with_peeking_eye: Aber ich würde das eher unter Blödheit als unter Missgeschick verbuchen :see_no_evil:

Und jetzt denke ich auch lieber nicht mehr länger drüber nach…:sweat_smile:

5 Likes

#16

Zu Beginn meines Studiums in Marburg habe ich an einer Exkursion nach Frankenberg an der Eder teilgenommen. In kleinen Gruppen sind wir ausgeschwirrt, um den Ort zu erkunden. An einer leicht abschüssigen Straße lag eine Bananenschale :banana: auf der Fahrbahn. “In einem schlechten Film würde jetzt bestimmt einer von uns auf der Schale ausrutschen”, sagte ich noch - und schon lag ich auf dem Rücken. Ich habe so sehr darüber gelacht, dass ich nicht wieder aufstehen konnte und dadurch auch noch den Autoverkehr behindert habe. Da habe ich bei meinen Mitstudent:innen und dem Dozenent gleich einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. :crazy_face:

Ich würde mich sehr über einen bunten Umschlag freuen.

Danke für die Lotterie und gute Besserung!

6 Likes